Bildungsverläufe am Ende der Sekundarstufe aus soziologischer und psychologischer Perspektive (BiKSplus 8-18)

Zusammen mit der Panelstudie BiKS-8-14, welche bisher die Bildungsverläufe von Schüler*innen von der dritten bis zum Ende der neunten Jahrgangsstufe umfasste, begleitete das Projekt BiKSplus 8-18 den Bildungsverlauf der Schüler*innen bis zum erfolgreichen Abschluss der Hochschulreife und bis ins erste Studienjahr. Dadurch konnten differenzielle Ergebnisse über Bildungsverläufe und ihre Prädiktoren gewonnen werden. Die durchgeführten Auswertungen zur psychosozialen Entwicklungen beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter zeigten u. a., dass die Motivation und Ziele Lernender durch den Zeitpunkt und die Wahl des Bildungs- bzw. Arbeitskontextes beeinflusst werden. Neben den empirischen Ergebnissen des BiKSplus 8-18-Projekts steht ein Datensatz zur Verfügung, mit dessen Hilfe zahleiche und interdisziplinäre Fragestellungen zum Bildungsverlauf von Kindern und Jugendlichen beantwortet werden können. Die Datensätze beinhalten finale Daten zu zwölf Messzeitpunkten der Studienteilnehmer*innen, ihrer Eltern und Lehrkräfte. Es kann davon ausgegangen werden, dass unterschiedliche Bildungslaufbahnen und -entscheidungen während und am Ende der Sekundarstufe weitreichende Folgen für die weiteren Lebenschancen haben. (Projekt/IQB)

  • Forschungsdesign: Beobachtungsdesign
  • Stichprobe: Schüler*innen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 (N=1.906)
  • DOI: 10.5159/IQB_BiKSplus_8-18_v1
  • Sperrvermerk/e: Nein

  • Individueller und institutioneller Hintergrund
    • Soziodemografischer Hintergrund
      • Individuelle Merkmale Freitext:
        • bisher höchster Schulabschluss
        • Einschätzung momentane Situation
        • Wohnsituation
        • Bisher höchster Schulabschluss
      • Familiärer Hintergrund Freitext:
        • EGP-Klassen der Eltern
        • ISCO
        • ISEI
        • SIOPS
        • höchster beruflicher Bildungsabschluss der Eltern
        • Unterstützung der Eltern
        • Höchster beruflicher Bildungsabschluss der Eltern
        • Familienzeit
        • Familienunterstützung
    • Personale Merkmale
      • Lern- und leistungsbezogene Einstellungen Freitext:
        • Lesefreude
        • Einstellung zum Lesen
        • Unter- oder Überforderung im Schulalltag
      • Schulbezogene Einstellungen und Verhaltensweisen Freitext:
        • Akademisches Selbstkonzept
        • angestrebter Abschluss der Freunde
        • Einstellung zu einzelnen Fächern
        • Fachspezifisches Selbstkonzept
        • Freude an einzelnen Fächer
        • Interesse an Unterrichtsfach
        • Motivation für angestrebten Abschluss
        • Skalen zur Erfassung der Lern- und Leistungsmotivation
        • Wahrscheinlichkeit des Erreichens des angestrebten Abschlusses
        • Wunsch nach angestrebtem Abschluss
        • Voraussetzungen für Berufswunsch
        • geschätzte Wahrscheinlichkeit Wunschstudium zu beginnen
      • Persönlichkeit Freitext:
        • berufliche Interessen
        • berufliche Selbstwirksamkeit
        • Fragebogen zum Studieninteresse
        • Instrument zur Erfassung des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts im Jugendalter
        • Selbstkonzeptklarheits-Skala
        • State-Trait-Angst-Depressions-Inventar
        • temporale Facetten der Lebenszufriedenheit
        • Typen von Motivationsverlusten
        • Stress- und Coping-Inventar
        • Big Five Inventory
        • autonome Zielregulierung
        • intrinsische und extrinsische Lebensziele
        • Persönlichkeit und Berufstätigkeit
        • Führung von Arbeitsgruppen
        • temporalen Facetten der Lebenszufriedenheit
        • Autonome Zielregulierung
        • Intrinsische und extrinsische Lebensziele
    • Beruflicher Hintergrund
      • Berufliche Situation Freitext:
        • Berufswunsch
        • momentane Tätigkeit
        • Wichtigkeit des angestrebten Berufs
      • Ausbildung Freitext:
        • Finanzierung von Ausbildung/Studium
        • Häufigkeit Gedanken an Abbruch des angestrebten Abschlusses
        • realistische Aspiration
        • Realistische Wahl der Studien-/ Ausbildungsoptionen
        • Studien- und Ausbildungsabsichten
        • Zufriedenheit mit jetziger Ausbildung
        • momentane Ausbildung
        • Ausbildungszufriedenheit
        • derzeitige Ausbildungssituation
        • Ausbildungsstätte
        • geschätzte Wahrscheinlichkeit, die Wunschausbildung zu beginnen
    • Institutionelle Hintergrundmerkmale Freitext:
      • Ausrichtung besuchter Schulform
    • Bildungsbiografie Freitext:
      • Lebensereignisse vergangenen Jahren
      • Lebensziele
      • zukünftiger Beruf
      • Wunsch nach der Tätigkeit nach dem Abschluss
      • Zeitpunkt Schulabgang
      • Zeitpunkt Ausbildungsbeginn
      • momentanes Ausbildungsjahr
      • Studien-/Ausbildungswunsch
      • Voraussetzungen für Studien-/Ausbildungswunsch
      • Gründe für Studien-/Ausbildungswunsch
      • Schulform im Schuljahr 2014/15
      • besuchte Schulform
      • Lebensereignisse der vergangenen Jahre
      • Unterstützung bei der Gestaltung beruflicher Zukunft
      • Intensität der Unterstützung bei der Gestaltung beruflicher Zukunft
      • Erwartungen, Entscheidungen und Bildungswege
      • Aktive Auseinandersetzung mit Studien-/Ausbildungsmöglichkeiten
      • Geplanter Bildungsweg nach SEK II
      • Bewerbung Ausbildung/Studium
      • besuchte Schulform 2013/2014
      • besuchte Schulform, besuchte Schulform 2011/2012
    • Freizeitverhalten und Mediennutzung Freitext:
      • Mediennutzung
  • Schulische Wirkungen
    • Kognitive Lernergebnisse Freitext:
      • Noten
  • Individueller und institutioneller Hintergrund
    • Soziodemografischer Hintergrund
      • Individuelle Merkmale Freitext:
        • Längsschnittkinder
        • Geschlecht Zielkind
        • Geburtsdatum des Zielkindes Monat und Jahr
        • Migrationshintergrund (kombiniert)
        • höchster allgemeinbildender Schulabschluss Zielperson aus Welle 1 und 4
        • Migrationsstatus 1 und 4
      • Familiärer Hintergrund Freitext:
        • Kinder aus einer Familie (Geschwister, Zwillinge, Drillinge)
        • ISEI der Zielperson aus Welle (1-4)
        • höchster ISEI im Haushalt der Zielperson (kombiniert, W1 bis W10)
        • höchster allgemeinbildender Schulabschluss im Haushalt (kombiniert, W1 bis W10)

  • Domänespezifische kognitive Kompetenzen Freitext:
    • Note
    • Mathematische Kompetenz
    • Naturwissenschaftliche Kompetenz
      • Kompetenzen im Fach Biologie
      • Kompetenzen im Fach Chemie
      • Kompetenzen im Fach Physik
    • Sprachliche Kompetenz
      • Deutsch
        • Rezeptiv
          • Wortschatz, passiv (Lexik)
      • Fremdsprachenkompetenzen
        • Sprachkompetenzen Englisch
        • Sprachkompetenzen Französisch
        • Sonstige Fremdsprachenkompetenz Freitext:
          • Latein
    • Musikalische Kompetenzen (Melodie, Rhythmus, Musik, Gesang, Metrum)
    • Kompetenzen in weiteren Schulfächern - z. B. Geschichte/Geschichtswissenschaften, Geografie, Sozialkunde, Politik/Politische Weltkunde Freitext:
      • Sozialkunde
      • Geografie
      • Geschichte
      • Kunst
      • Kreativität
      • Sport
      • Wirtschaft
Datensatz veröffentlicht am
13. Juli 2023
aktuelle Version verfügbar seit
13. Juli 2023
Erhebungszeitraum
2014-2016
Stichprobe
Schüler*innen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 (N=1.906)
Erhebungseinheit
  • Schüler*innen
  • Sonstiges
erfasste Kompetenzen
sprachliche Kompetenzen (Verstehen, Nachdenken, allgemeiner Wortschatz), mathematische Kompetenzen (Algebra, Geometrie, Sachaufgaben), kognitive Fähigkeiten, Schlussfolgerndes Denken
Region
Bayern, Hessen
Leitung
  • Artelt, Prof. Dr. Cordula
  • Blossfeld, Prof. Dr. Hans-Peter
  • Buchholz, Prof. Dr. Sandra
  • Pfost, Prof. Dr. Maximilian
  • Relikowski, Dr. Ilona
Datengebende
  • Artelt, Prof. Dr. Cordula
Auftraggebende / Mittelgebende
Verwandte Studien
Zitationsvorschlag
Homuth, C., Becker, S., Schiefer, I., Relikowski, I., Buchholz, S., Pfost, M., Blossfeld, H.-P. & Artelt, C. (2023). Bildungsverläufe am Ende der Sekundarstufe aus soziologischer und psychologischer Perspektive (BiKSplus 8-18) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_BiKSplus_8-18_v1
Datenrestriktion/Zugangshinweise
Es gibt keine spezifischen Datenrestriktionen.

Leerdatensätze

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Dokumentationsmaterial zur Studie:

Weitere Informationen

Hinweise zur Nutzung der Daten

Die BiKSplus 8-18-Daten sind über die Variable kindcode_anonym mit der BiKS 8-14-Studie verknüpfbar.

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie hier:

2024

Weinert, S., Rossbach, H.-G., von Maurice, J., Blossfeld, H.-P., & Artelt, C. (Eds.). (2024). Educational Processes, Decisions, and the Development of Competencies from Early Preschool Age to Adolescence. Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43414-4

2019

Becker, S., Pfost, M., Schiefer, I. M., & Artelt, C. (2019). Relations between life-goal regulation, goal orientation, and education-related parenting - A person-centered perspective. Learning and Individual Differences, 76, 101786. https://doi.org/10.1016/j.lindif.2019.101786

2018

Becker, S., Pfost, M., & Artelt, C. (2018). New Challenge, New Motivation? Goal Orientation Development in Graduates of Higher Track Schools and Their Peers in Vocational Training. Frontiers in Psychology, 9, 1371. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2018.01371

Pfost, M., Rausch, T., Schiefer, I. M., & Artelt, C. (2018). Zur Entwicklung von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ohne Gymnasialempfehlung. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 21(3), 511–534. https://doi.org/10.1007/s11618-017-0787-6

Schiefer, I. M., Becker, S., & Artelt, C. (2018). Eine personenzentrierte Betrachtung der Entwicklung des Fachinteresses Deutsch, Mathematik und Englisch von Jahrgangsstufe 4 bis 11. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 65(2), 141. https://doi.org/10.2378/peu2017.art24d

2017

Becker, S., Pfost, M., Schiefer, I. M., & Artelt, C. (2017). Ein Motivationsschub durch die Ausbildung? Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 49(4), 210–223. https://doi.org/10.1026/0049-8637/a000182

Homuth, C., Schmitt, M., Lorenz, C., & Mann, D. (2017). Why does a new consent procedure during an ongo-ing longitudinal study influence data quality. Journal for Educational Research Online / Journal für Bildungsforschung Online, 9(1), 7–31.

Müller-Kalthoff, H., Jansen, M., Schiefer, I. M., Helm, F., Nagy, N., & Möller, J. (2017). A double-edged sword? On the benefit, detriment, and net effect of dimensional comparison on self-concept. Journal of Educational Psychology, 109(7), 1029–1047. https://doi.org/10.1037/edu0000171

2016

Schmitt, M., Homuth, C., Lorenz, C., & Karwath, C. (2016). Does a stamp increase the return in mail surveys? Journal for Educational Research Online / Journal für Bildungsforschung Online, 8(3), 142–158.

2015

Homuth, C., Schmitt, M., Lorenz, C., & Karwath, C. (2015). E-Appointments in Empirical Field Research. Survey Methods: Insights from the Field (SMIF). https://doi.org/10.13094/SMIF-2015-00009