Programme for International Student Assessment - International Plus 2003, 2004 (PISA-I-Plus 2003, 2004)
PISA-I-Plus ist eine nationale Erhebung in Erweiterung der internationalen PISA-2003-Studie. Dabei wurde das querschnittliche Untersuchungsdesign von PISA mit einem zweiten Messzeitpunkt nach einem Jahr um eine längsschnittliche Komponente erweitert. PISA-I-Plus knüpft direkt an die deutsche Stichprobe des internationalen Vergleichs (PISA-2003-I) an. Im Rahmen der PISA-I-Plus-Studie wurden alle Schüler*innen aus den ehemals 9. Klassen in einer zweiten Erhebung 2004 wiederholt getestet. Ziel war es, Veränderungen und Entwicklungen in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen im Verlauf eines Schuljahres darzustellen. Außerdem sollte der Einfluss individueller Merkmale sowie Bedingungen des familiären Hintergrunds und der Schul- und Unterrichtsgestaltung auf die Kompetenzentwicklung der Schüler*innen beleuchtet werden. Im Gegensatz zu PISA-2003 wurden in PISA-I-Plus keine Hauptschulen gezogen, da diese in den meisten Ländern Deutschlands nur neun Jahrgangsstufen umfassen. PISA-I-Plus wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) in Auftrag gegeben und unter Federführung des nationalen PISA-Konsortiums durchgeführt und ausgewertet. (Projekt/IQB)
- Forschungsdesign: Beobachtungsdesign
- Stichprobe: Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10, die einen mittleren Schulabschluss anstreben (N=6.020); Lehrkräfte (N=1.939); Schulen (N=216)
- DOI: 10.5159/IQB_PISA_I_Plus_v1
- Sperrvermerk/e: Nein
-
Migrationshintergrund
- Muttersprache der Schüler*innen, die nicht in Deutschland geboren sind
- Beginn des Erlernens der deutschen Sprache
-
Familiärer Hintergrund
- Zahl der Geschwister und Stellung in der Geschwisterreihe
- Allein erziehende Mütter bzw. Väter (Schülerangabe)
- Zahl der Geschwister (Schülerangabe)
-
Personale Merkmale
- Sprache mit Freunden
- Sprache mit Mitschülern/MitSchüler*innen
- Sprache beim Kopfrechnen
- Sprachgebrauch
- Intrinsische Wertschätzung (Schülerangabe)
- Extrinsische Wertschätzung (Schülerangabe)
- Allgemeines Selbstwertgefühl
- EGO-Vermeidung
-
Lern- und leistungsbezogene Einstellungen
- Selbstständigkeit und Begründungspflicht beim Bearbeiten von Aufgaben/Kognitive Selbstständigkeit
- Deskriptive Leistungserwartung (Schülerangabe)
- Normative Leistungserwartung (Schülerangabe)
- Interesse
- Epistemologische Überzeugungen (Anwendung)
- Epistemologische Überzeugungen (Prozess)
- Epistemologische Überzeugungen (rigide Schemata)
- Epistemologische Überzeugungen (Toolbox)
- Selbstwirksamkeit Mathematik
- Selbstkonzept Deutsch
- Kompetenzerleben im Mathematikunterricht
- Autonomieerleben im Mathematikunterricht
- Interesse Lesen
- Interesse Mathematik
- Intrinsische Motivation Mathematik/ Task orientation – approach
- Intrinsische Motivation Mathematik/ Task orientation – avoidance
- Leistungsmotivation Mathematik/Performance orientation – approach
- Leistungsmotivation Mathematik/Performance orientation – avoidance
- Selbstregulation des Lernens
- Anstrengung
-
Schulbezogene Einstellungen und Verhaltensweisen
- Freude
- Angst
- Ärger
- Langeweile
- Hoffnungslosigkeit
- Unaufmerksamkeit
- SE: Aufmerksamkeit
-
Berufserfahrung
- Andere bezahlte Jobs
-
Bildungsbiografie
- Dauer eines Schulbesuchs außerhalb Deutschlands
-
Freizeitverhalten und Mediennutzung
- Kulturelle Aktivitäten und Anregungsgehalt
- Medienkonsum: Informative Inhalte
-
TV-Konsum
- Häufigkeiten des Fernsehkonsum
- Fernsehinhalte
-
Lese- und Schreibgewohnheiten
- Häufigkeit des Lesens
-
Freizeitaktivitäten und Peergruppe
- Zugehörigkeit zu Freundesgruppen oder Cliquen
-
Häusliche Lernumwelt
- Elterliche Lernorientierung (Schülerangabe)
- Leistungsbezogene Kontrolle und Bestrafung (Schülerangabe)
-
Häusliche Lernunterstützung
- Unterstützung beim Deutschlernen
- Unterstützung der Arbeiten für die Schule
- Akzeptierendes Familienklima (Schülerangabe)
- Lernunterstützung (Schülerangabe)
- Lernbezogene Autonomieunterstützung (Schülerangabe)
- Elterlicher Leistungsdruck (Schülerangabe)
- Verstärkung nach Erfolg (Schülerangabe)
-
Nachhilfeunterricht
- Erteilen von Nachhilfeunterricht
-
Elterliches Fachwissen und Weltbilder
- Elterliche Fachkompetenz (Schülerangabe)
-
Lehr-Lernarrangements
- Aggressive Orientierung in der Lerngruppe
- Physische Gewalt gegen Sachen und Personen
-
Unterrichtsgestaltung/Unterrichtspraxis
- Repetetives Üben
- Anspruchsvolles Üben
- Häufigkeit der Mathematikaufgaben
- Besprechungszeit der Mathematikaufgaben
- Kontrolle der Mathematikaufgaben
- Störungen im Mathematikunterricht
-
Klarheit und Strukturiertheit
- Strukturiertheit
- Unstrukturiertheit
- Verständlichkeit
-
Kognitive Aktivierung
- Kognitiv aktivierende Aufgaben bei der Einführung eines neuen Sachverhalts und beim Üben
-
Umgang mit Hausaufgaben
- Einschätzung der Hausaufgabenstellung
- Prozentsatz bearbeiteter Hausaufgaben
- Bearbeitung der Hausaufgaben
-
Unterrichtsvorbereitung und Unterrichtsinhalte
- Alltagsbezug
-
Klassenführung
- Motivierender Umgang
- Sozialformen
- Gerechtigkeit der Lehrkraft/Gerechtigkeitserleben
- Respektvoller Umgang und geduldiger Umgang mit Fehlern/Fehlerkultur
- Kränkung
- Binnendifferenzierung
- Zufriedenheit
- Enthusiasmus
-
Fachliche Unterstützung/individuelle Förderung
- Geduld bei langsamen Schüler*innen
- Adaptive Erleichterung bei schwierigen Aufgaben
- Aufmerksamkeit für Ablenkung und Schwierigkeiten von Schüler*innen/Monitoring durch die Lehrkraft
-
Effektive Zeitnutzung/Disziplin im Unterricht
- Hohes Interaktionstempo ohne Zeit zum Nachdenken
- Hohes Durchnahmetempo mit Verständnisproblemen
- Zeitverschwendung im Mathematikunterricht
-
Leistungsbeurteilung/Diagnostische Kompetenz
- Diagnostische Kompetenz des Mathematiklehrers in sozialer und persönlicher Hinsicht
- Diagnostik von Verständnisschwierigkeiten
-
Schülerorientierung/Soziale Unterstützung
- Mitwirken bei der Stoffauswahl
- Sozialorientierung des Mathematiklehrers
-
Bezugsnormorientierung
- Individuelle Bezugsnorm bei Bewertung und Lob
- Soziale Bezugsnorm
-
Lernatmosphäre im Unterricht und Klassenverband
- Lernen produktiver und helfender Zusammenarbeit/Kooperationskompetenz
- Wettbewerb in Mathematik
- Kooperation in Mathematik
- Wertschätzung des Fachs Mathematik in der Klasse
-
Schulische Wirkungen
- Diskursive Behandlung unterschiedlicher Schülerlösungen/Diskussion
-
Domänespezifische kognitive Kompetenzen
-
Mathematische Kompetenz
- Arithmetik
- Algebra
- Geometrie
- Stochastik
-
Testinstrumente Mathe
-
Eigenentwicklung Mathe
-
Naturwissenschaftliche Kompetenz
-
Testinstrumente Naturwissenschaften
-
Eigenentwicklung NaWi
-
Kompetenzen im Fach Biologie
- Fortpflanzung und Sexualität
- Atmung und Fotosynthese
- Biochemie und Ernährung
-
Kompetenzen im Fach Chemie
- Chemische Verbindungen und Aggregatzustände
- Teilchenkonzept
-
Kompetenzen im Fach Physik
- Energieumwandlung
- Bewegungsgesetze
- Wärmeverlust, Wärmegewinnung und Energiesparen
- Elektrizität
-
Sprachliche Kompetenz
-
Testinstrumente Sprache
-
Eigenentwicklung Sprache
-
Deutsch
-
Rezeptiv
- Reflektieren und Bewerten
-
Lesen
- Lesekompetenz
- Textverständnis
- Zahlensystem-Text
- Erwartungswerte-Text
- textspezifisches Vorwissen
- Lese- und Lernstrategien
- Wörtliche Repräsentation
- Propositionale Repräsentation
- Situationale Repräsentation
-
Domänenübergreifende kognitive Fähigkeiten - z. B. Intelligenz, Gedächtnis, Kreativität, Reasoning, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit
- Bewerten
- Divergentes Denken
- Umgang mit Graphen/Grafiken
- Konvergentes Denken
- Umgang mit mentalen Modellen
- Sachverhalte verbalisieren
- Umgang mit Zahlen
-
Testinstrumente Intelligenz
-
KFT - Kognitiver Fähigkeitstest
- 5-12+R
- Figurenanalogien
-
Metakognitive und selbstregulative Fähigkeiten
- Meta-Strategie
-
Testinstrumente Metakognitiv und selbstregulativ
-
Eigenentwicklung metakog. u. selbstreg. Fähigkeiten
- Metagedächtnis-Lesen
- Metagedächtnis-Mathematik
- Schüler*innen
- Prenzel, Prof. Dr. Manfred
- Konferenz der Kultusminister (KMK)
- PISA 2000 v1: 10.5159/IQB_PISA_2000_v1
- PISA 2000 v2: 10.5159/IQB_PISA_2000_SUF_Off-site_v2
- PISA 2003 v1: 10.5159/IQB_PISA_2003_v1
- PISA 2003 v2: 10.5159/IQB_PISA_2003_SUF_Off-site_v2
- PISA 2006 v1: 10.5159/IQB_PISA_2006_v1
- PISA 2006 v2: 10.5159/IQB_PISA_2006_SUF_Off-site_v2
- PISA 2009 v1: 10.5159/IQB_PISA_2009_v1
- PISA 2009 v2: 10.5159/IQB_PISA_2009_SUF_Off-site_v2
- PISA 2012 v5: 10.5159/IQB_PISA_2012_v5
- PISA 2012 v6: 10.5159/IQB_PISA_2012_SUF_Off-site_v6
- PISA 2015 v3: 10.5159/IQB_PISA_2015_v3
- PISA 2015 v4: 10.5159/IQB_PISA_2015_SUF_Off-site_v4
- PISA 2018 v2: 10.5159/IQB_PISA_2018_SUF_Off-site_v2
- PISA 2022: 10.5159/IQB_PISA_2022_SUF_Off-site_v1
- PISA Plus 2012-2013 v3: 10.5159/IQB_PISA_Plus_2012-13_v3
- PISA Plus 2012-2013 v4: 10.5159/IQB_PISA_Plus_2012-13_SUF_Off-site_v4
Dokumentation
Hier finden Sie weiterführendes Dokumentationsmaterial zur Studie: